BAD KREUZNACH -Wer ausreichend Zielwasser getrunken hatte, konnte aus dem Schützenhaus die Osterleckereien gleich palettenweise heraus- schleppen: Dort wurden beim traditionellen Ostereierschießen der Kreuznacher Schützengesellschaft am Karfreitag 1000 gefärbte Eier und 100 Überraschungseier "erschossen". Sie winkten als Preis für gute Treffer: Ein Schuss in den schwarzen Bereich der Zielscheibe wurde mit einem Ei belohnt, zwei Eier gab es für einen Treffer "in die Zehn", die bei einer Luftgewehrscheibe gerade einmal einen halben Millimeter groß ist.

LASERTECHNIK

Für die SG ist diese Laser-Zukunftstechnik aber noch in weiter Ferne: Alleine die Umrüstung eines Stands würde rund 2000 Euro kosten, so dass mit Umbau der Waffen einige zehntausend Euro Kosten zusammenkommen würden.

Trotzdem schafften es auch talentierte Neulinge, nach fachlichen Anweisungen der erfahrenen Schützen, diesen winzigen Nadelstich auf zehn Meter Entfernung zu treffen. "Ein Leistungsschütze trifft bei 40 Schuss 40 Mal", erläuterte schmunzelnd SG-Urgestein Hans Sonnet. Seine Tochter Selma hatte einst bei einem Ostereierschießen in Oggersheim 80 Eier mit nach Hause gebracht - womit der Speiseplan für Ostern und die darauf folgenden Tage schon ziemlich festgelegt war. Eine beachtliche Sammlung hatten im Schützenhaus am Lohrer Wald auch Tim und Philipp mit Papa Thomas Heckmann ergattert: 48 Eier gilt es in den nächsten Tagen zu futtern. "Das gibt ein paar Mal Eiersalat", waren sich die drei einig. Wer es lieber süß mochte, konnte die Hühnereier im Wechselkurs 1:4 in Überraschungseier tauschen. Allerdings waren die schon am frühen Nachmittag ratzeputz weg.

   
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